Materialien für den 3D-Druck

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FDM/FFF Druckverfahren

FDM erstellt Schicht für Schicht Teile aus technischen Thermoplasten. FDM wird häufig für die Erstellung komplexer Geometrien und funktioneller Teile verwendet, darunter Prototypen, Produktionsteile, Produktionshilfsmittel sowie Schablonen und Montagevorrichtungen.

Auflösung: 0,09mm bis 1,00mm

Max. Bauvolumen: 700 x 700 x 1820 mm

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Polyjet Druckverfahren

PolyJet ist ein 3D-Druckvorgang, bei dem dünne Schichten von Flüssigpolymer mit UV-Energie gesprüht und vernetzt werden. Mit dieser Technologie kann in Schichten von 26µ bis zu 14µ, verschiedenen Härtegraden (27-95 Sh A) und zahlreichen Farben gedruckt werden, um Multimaterialbauteile herzustellen. PolyJet ist hervorragend für die Fertigung realistischer, hochauflösender Modelle und Prototypen, für Spritzgusswerkzeuge mit kleineren Stückzahlen und um Vorlagen für das Urethangussverfahren anzufertig.

Auflösung: 0,016mm bis 0,024mm

Max. Bauvolumen: 490 x 390 x 200 mm

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SLS Druckverfahren

Beim SLS Druckverfahren wird Im vorgeheizten Bauraum Kunststoffpulver von 0,06 bis 1,2mm Dicke aufgetragen, das durch einen CO2 -Lasers selektiv an den Stellen aufgeschmolzen wird, wo das Bauteil entstehen soll. Nach jedem Vorgang wird das Pulverbett um eine Schichtbreite hinuntergefahren, so dass der Laser stets auf gleicher Höhe das Material aufschmelzen kann. Das hergestellte Werkstück wird am Ende des Produktionsprozesses aus dem nicht verschmolzenen Pulver herausgenommen, das gleichzeitig als Stützmaterial für den Aufbau jeglicher Geometrien dient.

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MJF  Druckverfahren

Multi Jet Fusion verwendet ein feinkörniges PA 12-Material, das ultradünne Schichten von 80 Mikrometern ermöglicht. Dadurch entstehen Teile mit hoher Dichte und geringer Porosität im Vergleich zu PQ 12-Teilen, die mit Lasersintern gefertigt werden. Um das selektive Verschmelzen des Materiales im 3D-Druck zu ermöglichen, wird auf die gewünschten Bereiche ein wärmeabsorbierendes, flüssiges Bindemittel, der von HP sogenannte „Fusing Agent“, aufgetragen. Dieser absorbiert durch seine schwarze Farbe mehr Energie als das umliegende, weiße Material. Um eine klare Abgrenzung des aufgeschmolzenen Materiales zu erreichen, werden auf die Konturen der Modelle eine isolierende Flüssigkeit, der sogenannte „Detail Agent“, aufgetragen. Dadurch werden im HP Multi Jet Fusion scharfe Kanten, feine Details und gute Oberflächenqualitäten ermöglicht.

Auflösung: 0,09mm bis 0,15mm

Max. Bauvolumen: 250 x 340 x 350 mm

 

SLA Druckverfahren

Beim SLA Druckverfahren wird durch ein hochpräzises optisches System ein Laser gesteuert, der flüssiges Kunstharz in einem Tank belichtet und aushärtet. Dabei entstehen jeweils 100/50/25 Mikrometer dünne Schichten. Das fertige Bauteil wird an der Arbeitsplattform nach oben aus dem Tank herausgezogen. Ideal für den Einsatz bei Ingenieuren, Medizinern, Designern,  Forschern, Entwicklern und im Kunstbereich. Unsere Technischen Kunstharze simulieren eine Vielzahl von Kunststoffen für den Spritzguss und umfassen folgende Produkte: Belastbar und Hitzebeständig + 280C°.

Auflösung: 0,025mm bis 0,10mm

Max. Bauvolumen: 145 x 145 x 175 mm

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